Motivation für den Datenschutz:

Motivation für den Datenschutz:

Wie wäre es mit der Motivation ihrer Mitarbeiter bezüglich des Themas Datenschutz. Wie Sie nur zu gut wissen, ist Datenschutz kein Selbstläufer. Nur wenn Sie in Ihrem Betrieb immer wieder Impulse geben und für den Datenschutz werben, besteht die Chance, dass sich Ihre Beschäftigten entsprechend verhalten.

Nutzen Sie den Jahresbeginn

Der Jahresanfang bietet eine gute Gelegenheit über die internen Kanäle die Mitarbeiter noch besser für den „Datenschutz“ zu motivieren. Als praktische Arbeitshilfe stellen wir Ihnen ein Dokument zur Verfügung, welches Sie an Ihre Mitarbeiter verschicken können

Musterschreiben an die Mitarbeiter

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2021 steht in den Startlöchern. Vielleicht wird es ähnlich turbulent und anspruchsvoll für unser Unternehmen und für uns alle wie 2020. Doch gemeinsam können wir die anstehenden Herausforderungen meistern. Und Herausforderungen gibt es auch im Datenschutz, schließlich wird die Welt immer digitaler und auch die gesetzlichen Anforderungen ändern sich.

Dazu, dass wir im Datenschutz alles richtig machen, es zu keinen (teuren) Verstößen kommt und damit einhergehender Ärger ausbleibt, können auch Sie viel beitragen.

Orientieren Sie sich 2021 an den folgenden guten Vorsätzen und leisten Sie Ihren Beitrag, dass das „Gemeinschaftswerk Datenschutz“ zum Erfolg wird.

Ihre 7 guten Datenschutzvorsätze für 2021

  1. Datenschutz sehe ich als Vorteil und nicht als Klotz am Bein Datenschutz ist keine unnötige Gängelei der Unternehmen. Die Regeln sind gesetzlich verankert und gehen auf Grundrechte zurück. Auch die Sensibilität für das Thema steigt bei Betroffenen, etwa Kunden oder Beschäftigten. Daher ist es besser, Datenschutz an den gesetzlichen Regeln orientiert sachgerecht umzusetzen und im Arbeitsalltag zu leben.
  2. Ich setze die Regelungen zum Datenschutz um
    Datenschutz funktioniert dann am besten, wenn jeder die Sache ernst nimmt. Insofern ist es wichtig, dass gesetzliche wie betriebliche Regelungen mit Datenschutzbezug eingehalten werden. Sind Regelungen unklar, unpraktisch oder anscheinend realitätsfern, sollten Sie das Gespräch suchen, beispielsweise mit dem Datenschutzbeauftragten. Für besondere Fälle findet sich meist auch eine besondere Lösung.
  3. Ich unterstütze meine Kollegen bei der Einhaltung der Anforderungen an den Datenschutz
    Den Datenschutz einhalten und umsetzen funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Stellen Sie fest, dass es etwa ein Kollege mit dem Datenschutz nicht so genau nimmt, sollten Sie ihn darauf ansprechen. Haben Sie keine Scheu davor, das aus Ihrer Sicht richtige Vorgehen anzumahnen. Schließlich kann eine falsche Handhabung des Datenschutzes zulasten des Unternehmens und von uns allen gehen.
  4. Im Homeoffice verhalte ich mich wie im Büro
    Corona hat dazu geführt, dass viele Beschäftigte aus dem Homeoffice arbeiten. Doch auch dort sollten Sie alle Regeln zum Datenschutz beachten, die auch im Büro gelten. Das bedeutet beispielsweise, dass Sie darauf achten, dass Informationen nicht in die Hände Unbefugter geraten können. Ferner sollten Sie vertrauliche Gespräche so führen, dass sie vertraulich bleiben. Auch wenn es um das Entsorgen von Unterlagen oder anderen Datenträgern geht, sind die geltenden Regeln umzusetzen und die Datenträger im Unternehmen zu entsorgen.
  5. Auf Phishing und Social Engineering falle ich nicht herein
    Bekommen Sie eine E-Mail, in der etwas Ungewohntes gefordert wird, etwa eine horrende Rechnung zu bezahlen, Zahlungen zu veranlassen oder Daten und Anmeldeinformationen weiterzugeben, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Fragen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig, ob das denn wirklich sein kann. Beispielsweise Ihr Vorgesetzter oder der Datenschutzbeauftragte kann Sie darin unterstützen, die Sache einzuschätzen und die passenden Schritte einzuleiten.
  6. Vorfälle und Pannen melde ich sofort
    Kommt es zu einem Datenschutzverstoß oder einer Panne mit Datenschutzrelevanz, ist schnelles Handeln besonders wichtig. Unter Umständen beginnen gesetzliche Meldepflichten, die das Unternehmen nicht verstreichen lassen darf. Auch kann durch schnelles Melden etwa eine technische Panne unverzüglich behoben und so weiterer Schaden abgewendet werden. Das liegt in aller Interesse.
  7. Bei Fragen und Unklarheiten zum Datenschutz wende ich mich an den Datenschutzbeauftragten
    Datenschutz ist ein sehr komplexes Thema. Oftmals ergibt sich gerade nicht aus dem Gesetz, wie die eine oder andere Anforderung in der Praxis umgesetzt werden muss. Ist etwa unklar, was gilt und welche Anforderungen wie umgesetzt werden müssen, können Sie auf einen Experten vertrauen. Der Datenschutzbeauftragte unterstützt Sie mit Rat und Tat.

Ihr Datenschutzbeauftragter
Max Mustermann

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